Bei strahlendem Sonnschein durften wir mit kleinen Rafting Booten die Treene unsicher machen.

 

Bereits früh am Morgen wurden wir von einem Bus abgeholt und nach Esperstorft gebracht. Nachdem wir vor Ort unsere Boote gefunden hatten, konnte der Spaß beginnen. Alle Boote wurden vom Hänger geladen, Paddel ausgepackt und wasserdichte Tonnen mit Wechselkleidung und Handtücher gefüllt.

 

Nach einer kleinen Einweisung ließen wir die Boote ins Wasser und besetzten diese mit 5 bis 7 Personen. Von nun an waren wir auf unsere Paddelkünste gestellt. Während einige Boote sich sehr einig waren und sich zügig auf den Weg machten, drehten andere Runde für Runde im Kreis. Mit etwas Unterstützung der erfahrenen Seekameraden gelang es nach einiger Zeit auch dem letzten Boot, sich vorfährst zu bewegen. Das Vorankommen wurde zwar immer wieder durch Büsche und Kurven verhindert, aber die Richtung war gut. Diese Zeit nutzten die Anderen um die Lebewesen im Wasser zu betrachten und die die Ruhe zwischen Kuhweiden und Vogelstimmen zu genießen.

 

Nachdem die Hälfte des Fahrtweges geschafft war, kam Land in Sicht. Alle konnten aussteigen und sich für den weiteren Weg stärken.

Hier ging es zügiger voran. Die gekonnte Fahrweise sollte allerdings nicht zu lange anhalten. Bäume standen im Weg und ließen zwei unserer Seemänner von Board gehen. Glücklicherweise waren es, wie bei Seemännern so üblich, gekonnte Schwimmer, die schnell wieder zurück in ihren Rafting Booten saßen. Auf dem restlichen Weg wurde gepaddelt, Stöcke gesammelt und die Ruhe der Natur genossen, bis es zur Stromschnelle kam. Hier mussten sich alle noch einmal auf die Abfahrt konzentrieren, bevor wir in Treia wieder an Land gingen.

Hier wurden die Boote gesäubert und wieder verladen, bevor noch Zeit für ein kühles Bad war, bis der Bus uns wieder sicher nach Hattstrdt brachte.

 

Melanie Falten